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Sicher Surfen

Entdecke das Internet – aber sicher! Das Internet ist wie eine riesige Welt, in der es unendlich viele Dinge zu entdecken gibt, in der man sich aber auch schnell verlieren kann. Damit du ein Gefühl dafür bekommst, was es beim Surfen zu beachten gilt und welche Seiten die interessantesten Inhalte bieten, haben wir dir ein paar Tipps zusammengestellt. Ansonsten gilt: Frag deine Eltern, wenn du dir unsicher bist oder dir etwas komisch vorkommt. Sie können dir gut helfen.

 

Tolle Kinderseiten einfach finden

Punkt 1Im Internet findest du unzählige Seiten - da ist es nicht leicht, die Angebote zu finden, die für Kinder interessant und geeignet sind. Unser Surftipp: Richte dir als Startseite eine Kindersuchmaschine ein, z.B. fragFINN oder Blinde Kuh. So findest du die besten Seiten, die dir garantiert Spaß machen! Auf Meine Startseite kannst du dir deine Startseite sogar selbst gestalten.

Nicht zu viel verraten!

Punkt 2Wenn du im Internet unterwegs bist, wirst du oft aufgefordert, deine persönlichen Daten zu verraten. Lass davon die Finger und gebe niemals deinen vollständigen Namen, Adresse, Telefonnummer oder E-Mailadresse an. So bist du auch sicher vor unerwünschter Werbung, die dir das E-Mailpostfach verstopft! Benutze in Foren und Chatrooms einen Spitznamen, der nicht verrät, wie du heißt, wie alt du bist oder ob du ein Junge oder Mädchen bist. Natürlich solltest du auch niemals die Daten deiner Freunde oder von Familienmitgliedern verraten.

Psssst: Geheim!

Punkt 3Deine Passwörter sind streng geheim. Verrate sie auf keinen Fall, wenn dich jemand im Internet danach fragt. Bilde deine Passwörter aus Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen und verwende nicht deinen Namen oder Geburtsdatum. Damit sie nicht doch irgendwann jemand herausbekommt, solltest du deine Passwörter am besten alle sechs Monate ändern. Mit dem Passwort-Schlüssel-Automaten kannst du ganz leicht immer wieder neue und sichere Passwörter erstellen.

Pass auf bei Internetbekanntschaften!

Punkt 4Es macht Spaß, sich mit Familie und Freunden im Internet zu unterhalten. In Foren und Chatrooms triffst du aber auch Menschen, die du eigentlich gar nicht kennst. Du kannst also nicht wissen, ob sich hinter einem Chatnamen oder einem Foto tatsächlich ein Kind oder ein Erwachsener verbirgt. Überlege deshalb genau, was du im Chat von dir erzählst. Auf keinen Fall solltest du deine Adresse und Telefonnummer verraten. Wenn dir etwas komisch vorkommt, sage sofort deinen Eltern Bescheid. Wenn deine Eltern nicht da sind, klicke das Fenster mit dem Gespräch einfach weg. Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass das jemand unfreundlich findet. Verabrede dich nicht mit einer Internetbekanntschaft . Wenn doch: Frage unbedingt deine Eltern. Sie sollten dich beim ersten Treffen begleiten. Verabredet euch an einen belebten Ort wie zum Beispiel in einer Eisdiele oder zum Schlittschuhlaufen.

Freunde in sozialen Netzwerken

Punkt 5Viele deiner Freunde sind bestimmt bei sozialen Netzwerken wie Facebook angemeldet. Bevor du dich dort auch anmeldest, sprich mit deinen Eltern. Wenn du dein eigenes Profil erstellt hast, wirst du bestimmt Freundschaftsanfragen von Personen bekommen, die du eigentlich gar nicht kennst. Nimm diese Einladungen nicht an, denn sonst gibst du Informationen von dir heraus, die nicht für Fremde bestimmt sind. Deine Eltern können dir außerdem bei den Sicherheitseinstellungen helfen, damit zum Beispiel nicht jeder deine privaten Informationen sehen kann, sondern nur deine Freunde.

Vorsicht beim Herunterladen von Dateien

Punkt 6Viele Seiten bieten dir Dateien wie Musik oder Handyklingeltöne zum Herunterladen an. Das klingt erstmal verlockend, kann aber teuer werden! Außerdem können sich gefährliche Computerviren in den Dateien verstecken. Lade deshalb nur gemeinsam mit deinen Eltern Dateien herunter. Gemeinsam könnt ihr nachschauen, ob das etwas kostet und ob ihr dem Angebot vertraut.

 

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Mach mit beim neuen Privatsphäre-Fehlersuchbild

In unserem neuen Privatsphäre Fehlersuchbild werfen wir einen Blick in Ivo’s Kinderzimmer. Es ist gut zu erkennen, dass Ivo auf seine Privatsphäre achtet. Er hat zum Beispiel seinen Computer mit einem Passwort geschützt und seine Webcam mit einem Klebestreifen verdeckt. Aber Achtung: In unserem Bild haben sich zehn Fehler eingeschlichen. Kannst du alle finden?

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Bastel' dein eigenes KIMI-Türschild!

Manchmal möchtest du bestimmt deine Ruhe haben und von deinen Eltern oder Geschwistern nicht gestört werden, oder? Aber woher sollen denn alle wissen, dass du gerade deine Ruhe haben willst?

Zeig deiner Familie, was du denkst mit deinem eigenen KIMI-Türschild für mehr Privatsphäre. Du kannst das Türschild ganz nach deinem Geschmack gestalten und dann an deine Tür hängen. Die Vorlage für dein eigenes Türschild zum Ausdrucken findest du hier.

Mach doch auch bei unserem Gewinnspiel mit und gewinne eins von fünf KIMI-Überraschungspaketen! Sende dafür einfach ein Foto von deinem Türschild, das an deiner Kinderzimmertür hängt, an die KIMI-Redaktion unter info@kinder-ministerium.de. Einsendeschluss ist der 29. August 2016. Alle Fotos werden in einer Galerie im Kinder-Ministerium veröffentlicht. Da uns deine Privatsphäre sehr wichtig ist, musst du aber darauf achten, dass du nicht auf dem Foto zu sehen bist, sondern nur dein Türschild und deine Kinderzimmertür.

Wir freuen uns schon auf viele kreative Türschilder!

Das Kinderrecht auf Privatsphäre

Hast du schon einmal jemanden dabei erwischt, wie er einen Brief liest, der nur für dich bestimmt war? Das ist nicht in Ordnung, denn Kinder haben das Recht auf Privatsphäre. Das heißt, dass niemand deine Brief- und Chatnachrichten lesen darf. Artikel 16 der Kinderrechte sagt, dass es dein gutes Recht ist, Geheimnisse zu haben. Denn auch Kinder sollen ihre persönlichen Gedanken und Geheimnisse austauschen ohne, dass jemand zuhört oder mitliest. Niemand – egal ob Eltern, Staat oder Geschwister – hat das Recht deine Post, Geheimnisse oder Emails zu lesen.

Dein Kinderrecht auf Privatsphäre bestimmt außerdem, dass du auch das Recht hast, mal ganz allein zu sein, wenn dich zum Beispiel deine älteren Geschwister ärgern oder du mal einfach mal in Ruhe gelassen werden willst. Denn Kinder sollen nicht immer gestört werden.

Allerdings gibt es auch Situationen, in denen dich deine Eltern kontrollieren dürfen. Zum Beispiel wenn du dir im Internet Sachen anschaust, die nicht für Kinder sind. Dann dürfen deine Eltern in dein Zimmer kommen, um zu schauen, dass du nichts Schlimmes anstellst.

 

Wichtiger Hinweis!

Mit diesem Link verlässt du das Kinder-Ministerium.
Bitte bespreche mit deinen Eltern, ob sie damit
einverstanden sind. Dann klicke bitte unten.
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