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Freunde aus aller Welt

Laura

9

Ich wurde in Deutschland geboren

Ich schwimme,tanze,singe,lese,renne,spiele,schreie,bete gerne

Erdbeereis und Spaghetti Bolongnese

Ich mag daran das auch ich etwas davon habe denn ich lerne auch gerne etwas von anderen Kindern

Ich wünsche mir das alle genug essen haben und zur Schule gehen dürfen. Allerdings auch das sie nicht auf dem Feld arbeiten müssen

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Hauptinhalt

Das war der Girls‘Day und der Boys‘Day 2016

Am 28. April war es wieder so weit: Rund 130.000 Kinder und Jugendliche, der  Klassen 5 bis 10, haben sich am Girls’Day und am Boys’Day mit Begeisterung auf die Suche nach ihrem Traumberuf gemacht. Mädchen lernten zum Beispiel die Berufe Försterin oder Mechatronikerin kennen. Das sind Berufe, von denen die meisten denken, dass Mädchen sie nicht so mögen oder können. Jungs erforschten Berufe wie Florist oder Bekleidungstechnischer Assistent. Hier denken viele, dass Jungs diese Berufe nicht so oft machen wollen. Dabei haben Mädchen und Jungen viel mehr Interessen und Stärken, als manche so denken.

Die KIMIs haben nachgefragt und stellen euch hier vier junge Menschen vor, die dank des Boys’Days und des Girls’Days ihren Traumberuf gefunden habe.

 

Der Boys'Day – Jungen-Zukunftstag

Von Grundschullehrern, bekleidungstechnischen Assistenten und Erziehern

Wollen alle Jungs Fußballprofi werden? In diesen Filmen stellen sich junge Männer vor, die sich anders entschieden haben und jetzt einen Beruf haben, der vielleicht kein klassischer Männer-Job ist. Aber dafür ist es für sie genau der richtige Beruf, und das ist viel wichtiger.

 

 

Stefan: Arbeiten mit Blumen

Stefan kommt aus Langenberg im Kreis Gütersloh und macht eine Ausbildung zum Florist. Hier erzählt dir Stefan, wie er seinen Traumberuf gefunden hat.

 

 

Die KIMIs: Stefan, du machst eine Ausbildung zum Florist. Wie kam es dazu?

Stefan: Ich habe mich schon immer für die Natur interessiert, vor allem für Pflanzen und ihre Wirkung. Nach verschiedenen Schulpraktika in Gärtnereien habe ich erst mal eine Gärtnerlehre gemacht. Danach habe ich mich dann dazu entschieden, eine Ausbildung zum Floristen zu machen.

 
Die KIMIs: Was machst du als Florist?

Stefan: Ich gestalte große Dekorationen zu verschiedenen Anlässen, zum Beispiel für Abschlussbälle oder Hochzeiten, aber auch Beerdigungen. Und im Geschäft binde ich unseren Kunden einen Blumenstrauß ihrer Wahl.

 
Die KIMIs: Was macht dir an der Arbeit als Florist Spaß?

Stefan: Meine Arbeit als Florist ist sehr abwechslungsreich und ich kann meine Kreativität noch mehr einsetzen als früher als Gärtner. Auch der Kundenkontakt macht mir viel Spaß. 

 
Die KIMIs: Wie finden es deine Freunde, dass du Florist wirst?

Stefan: Am Anfang haben meine Freunde es noch etwas belächelt, dass ich Florist werden möchte, weil es ja nicht so viele Männer und Jungs gibt, die das machen. Aber mittlerweile haben sie sich daran gewöhnt und kommen gut damit zurecht.
 

 

 

Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag

Traumberufe in der Natur, in der Technik und anderswo

Bist du auch gern draußen in der Natur und magst den Wald? Dann wäre der Beruf von Silke und Franziska vielleicht auch für Dich das Richtige. Silke und Franziska arbeiten als Försterinnen. Die beiden und viele andere junge Frauen mit Berufen, die nicht „typisch Mädchen“ sind, kannst Du hier in kurzen Videos kennenlernen.

 

Funda: Spaß an handwerklicher Tätigkeit

Funda macht eine Ausbildung zur Konstruktionsmechanikerin bei Ford in Köln. Beim Girls’Day hat sie gemerkt, dass sie sich einen Beruf wünscht, bei dem sie ihr handwerkliches Geschick benutzen kann.

 

 

Die KIMIs: Funda, du machst eine Ausbildung zur Konstruktionsmechanikerin. Was fasziniert dich an diesem Beruf am meisten?

Funda: Ich habe mich schon immer für die Natur interessiert, vor allem für Pflanzen und ihre Wirkung. Nach verschiedenen Schulpraktika in Gärtnereien habe ich erst mal eine Gärtnerlehre gemacht. Danach habe ich mich dann dazu entschieden, eine Ausbildung zum Floristen zu machen.

 

Die KIMIs: Wie hat dir der Girls’Day bei deiner Berufswahl geholfen?

Funda: Der Girls’Day hatte großen Einfluss auf meine Berufswahl. Nachdem ich beim Girls'Day einen Tag in den Beruf hineinschnuppern konnte, stand für mich fest, dass ich einen handwerklichen Beruf ausüben möchte.

 

Die KIMIs: Warum ist der Girls’Day aus deiner Sicht so wichtig?

Funda: Mädchen und junge Frauen können an dem Tag ausprobieren, wie ihre technischen und handwerklichen Talente sind. Viele haben schon mal gesagt bekommen, dass Berufe in Handwerk und Technik nichts für Mädchen sind. Da muss man zielstrebig sein und nicht auf andere hören. Veranstaltungen wie der Girls’Day helfen, dass sich die Mädchen mehr zutrauen.

Hast du schon einen Traumberuf?

Der Girls'Day und Boys'Day am 28. April 2016

Weißt du schon, was du später mal werden möchtest? Der 28. April ist ein Tag 2016, an dem Kindern und Jugendlichen geholfen wird, genau das herauszufinden. Beim Girls'Day (das ist Englisch für Mädchen-Zukunftstag) und Boys'Day (das ist Englisch für Jungen-Zukunftstag) können Kinder ab der 5. Klasse viele Berufe kennenlernen.


Mädchen lernen zum Beispiel die Berufe Tischlerin oder KFZ-Mechatronikerin kennen. Das sind Berufe, von denen die meisten denken, dass Mädchen sie nicht so mögen. Jungen erforschen Berufe wie Erzieher oder Altenpfleger. Hier denken viele, dass Jungs diese Berufe nicht so oft machen wollen. Dabei haben Mädchen und Jungen viel mehr Interessen und Stärken, als manche so denken. Das Kinderrecht auf Gleichbehandlung von Mädchen und Jungen sagt, dass alle Mädchen und Jungen sich frei aussuchen dürfen, was sie später mal werden wollen. Und um diese Berufe einmal kennenzulernen, gibt es den Girls'Day und Boys'Day.


Vielleicht bist du ja bald auch dabei?


Für mehr Informationen kannst du deine Lehrerinnen und Lehrer, deine Eltern fragen oder auf diesen Seiten schauen: www.girls-day.de und www.boys-day.de.

Kurzfilme erklären dir den Girls'Day hier und den Boys'Day hier.

 

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Mädchen dürfen dieselben Dinge wie Jungen und umgekehrt. Das ist doch selbstverständlich, oder? Schließlich legt das Kinderrecht auf Gleichbehandlung fest, dass kein Mädchen und kein Junge wegen seines Geschlechts schlecht behandelt werden darf. Aber nicht in allen Ländern der Welt haben Mädchen und Jungen die gleichen Rechte. Wir möchten gerne deine Meinung dazu hören. Sag uns, warum du denkst, dass Mädchen und Jungen dieselben Rechte brauchen.

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Es ist wichtig, dass Mädchen und Jungen dieselben Rechte haben, weil...

Wir sind gespannt auf deine Meinung!

Jeder ist gleich.gott hat uns alle lieb.

Karshana, 11

Gott uns beide lieb hat und uns nicht verlässt

Laura, 9

Gott hat beide Geschlechter lieb

Jara-Adina, 10

Mädchen genau so wichtig sin wie Jungen!

SMS, 13

wir doch alle gleich sind!

Katharina, 9

Das Kinderrecht auf Gleichbehandlung

Gleiche Rechte für alle Kinder!

Kinder sind ganz unterschiedlich. Sie sind groß, klein, dick oder dünn. Manche haben grüne Augen, braune, schwarze oder blaue. Manche Kinder haben eine Behinderung, sie brauchen zum Beispiel einen Rollstuhl. Andere brauchen eine Brille, manche haben Probleme beim Sprechen. Es gibt Kinder, deren Familien Feste feiern, die andere Kinder gar nicht kennen, weil sie zu einer anderen Religion gehören. Schau dich in deiner Klasse um, wie vielfältig alles ist! Ganz egal aber, wie ein Kind aussieht, zu welcher Religion es gehört, woher es kommt, oder ob Mädchen oder Junge: Alle Kinder haben die gleichen Rechte und müssen gleich behandelt werden. Dafür gibt es sogar Gesetze, die festlegen, dass niemand ausgeschlossen werden darf.

Schutz für Minderheiten

Damit die Rechte von allen Kindern weltweit eingehalten werden, haben Politiker und Experten aus fast allen Ländern der Welt vor über 25 Jahren einen Vertrag geschlossen. Dieser Vertrag heißt Kinderrechtskonvention. In Artikel 30 der Kinderrechtskonvention steht, dass Minderheiten das Recht haben so zu leben wie alle anderen. Eine Minderheit ist eine Gruppe von Menschen, die zum Beispiel eine andere Sprache sprechen oder eine andere Religion haben als die meisten anderen Menschen in dem Land, in dem sie leben. Minderheiten dürfen also ihre Religion ausüben, ihre Sprache sprechen und auch eigene Feste feiern  so, wie sie es aus ihrer Familie kennen.

Gleiche Rechte für Mädchen und Jungen

Mädchen dürfen dieselben Dinge wie Jungen und umgekehrt. Das ist doch selbstverständlich, oder etwa nicht? In Deutschland ist es ganz normal, dass Mädchen Fußball spielen und Jungen tanzen, wenn sie mögen. Denn Mädchen und Jungen sind gleichberechtigt. Wenn jemand verbieten will, dass ein Mädchen zum Beispiel der freiwilligen Feuerwehr beitritt oder ein Junge Ballett tanzt, dann spricht man von Diskriminierung, denn niemand darf wegen seines Geschlechts schlecht behandelt werden. Mädchen und Jungen können sich dann beschweren und ihr Kinderrecht auf Gleichbehandlung einfordern.

Mädchen und Jungen haben aber nicht in allen Ländern die gleichen Rechte. In manchen Ländern herrscht ein Patriarchat. Das bedeutet, dass der Mann und auch die Söhne in einer Familie und in der Gesellschaft eine bevorzugte Stellung haben. In diesen Ländern dürfen Mädchen und Frauen oft sehr wenig. Sie dürfen zum Beispiel nicht zur Schule gehen, kein Auto fahren, arbeiten oder sich an politischen Wahlen beteiligen.

Es ist aber wichtig, dass Mädchen und Jungen die gleichen Rechte haben. Mädchen, die zur Schule gehen und eine gute Ausbildung haben, können einen guten Beruf ausüben, wenn sie erwachsen sind.

Im Interview mit Andrew und Beshoy

In manchen Ländern auf der Welt haben es Kinder schwer, gesund und in Frieden aufzuwachsen. Es herrscht Krieg, Armut oder es gibt zu wenig Schulen und Ärzte. In einigen Ländern werden Minderheiten verfolgt. Viele Familien sind dann gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in ein anderes Land zu ziehen, das ihnen Schutz und Sicherheit bietet. Auch in Deutschland kommen viele dieser Flüchtlingsfamilien an. Die KIMIs haben mit den Zwillingsbrüdern Andrew und Beshoy gesprochen, um zu erfahren, wie es ist, inDeutschland ein ganz neues Leben anzufangen. Die beiden Jungs sind elf Jahre alt und haben bis vor eineinhalb Jahren in Kairo gelebt, der Hauptstadt von Ägypten.

 

Die KIMIs: Warum musstet ihr eure Heimat verlassen?

Andrew: Wir sind Christen und gehören einer Minderheit in Ägypten an, die bei vielen nicht besonders beliebt ist. In unserer Nachbarschaft war es deswegen nicht sicher für uns. Wir wurden oft beschimpft und angegriffen. Andere Kinder durften nicht mit uns spielen. Das war schlimm.

Beshoy: Wir wohnen jetzt in Köln, hier fühlen wir uns sicher. Wir gehen in die Schule und nachmittags gehen wir zur Hausaufgabenhilfe, lernen Gitarre oder spielen.

 

Die KIMIs: Was vermisst ihr an Ägypten?

Andrew: Unsere Großeltern, Tanten und Onkel wohnen noch dort, die fehlen uns sehr.

Beshoy: Und es gibt manche Gerichte, die man hier einfach nicht nachkochen kann. Die würde ich gerne mal wieder essen.

 

Die KIMIs: Wie war es für euch, hier in Deutschland in eine neue Schule zu kommen?

Beshoy: Zuerst war es nicht einfach. Wir konnten kein Deutsch und die anderen Kinder wollten nichts mit uns zu tun haben oder dachten, wir sind doof. Jetzt haben wir uns aber besser kennengelernt und haben viele neue Freunde in unserer Klasse.

 

Die KIMIs: Was hätten eure Mitschüler am Anfang besser machen können?

Andrew: Sie hätten uns mehr fragen können, woher wir kommen und warum wir jetzt in Deutschland wohnen. Auch hilft es, neuen Kindern die Schule oder Spielplätze zu zeigen. Und einfach offen und hilfsbereit zu sein.

 

Die KIMIs: Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Andrew: Ich würde gerne Architekt werden und ein großes Haus für meine ganze Familie bauen.

Beshoy: Ich möchte Kinderarzt werden. Ich finde es wichtig, andere Kinder gesund zu machen.

 

Die KIMIs: Und was wünscht ihr euch für alle Kinder auf der Welt? 

Beshoy: Dass es in allen Ländern friedlich ist und Kinder ungestört spielen und zur Schule gehen können.

 

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