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Hintergrundinfo: Kinderrechte - Was ist das?
Weltweit werden Millionen Kinder und Jugendliche als Kindersoldaten eingesetzt, müssen schwer arbeiten, um zu überleben und werden vernachlässigt oder sogar misshandelt.
Damit in Zukunft alle Kinder und Jugendliche vor Missbrauch, Ausbeutung und Gewalt geschützt werden, haben die UN-Mitgliedsländer auf dem Weltkindergipfel 2002 Folgendes beschlossen:
- Allen Menschen muss klar gemacht werden, dass alle Formen von Gewalt und sexueller Ausbeutung an Kindern kriminell sind.
- Polizei und Richter müssen bessere Möglichkeiten bekommen, die Täter zu bestrafen.
- Den Opfern soll körperlich und seelisch besser geholfen werden.
- Kinder sollen keine Arbeit tun müssen, die ihre Gesundheit gefährdet.
- Kinder sollen keine Arbeit tun müssen, die verhindert, dass sie zur Schule gehen können.
- Es sollen keine Kinder mehr zum Dienst an der Waffe gezwungen, also als Kindersoldatinnen und Kindersoldaten, eingesetzt werden.
- Kindersoldatinnen und Kindersoldaten sollen aus den Kampfzonen herausgeholt werden.
- Kinder, die in Kriegsgebieten oder besetzten Bereichen leben, sollen besonders geschützt werden.
- Kindern, die im Krieg ihre Familien verloren haben, soll geholfen werden.
- Familien, die vor einem Krieg fliehen mussten, soll geholfen werden.
- Familien, die nach dem Krieg in ihre Heimat zurückkehren wollen, soll geholfen werden.
Und in Deutschland?
Einige Eltern kommen mit der Erziehung ihrer Kinder nicht klar, vernachlässigen oder schlagen sie. Die Bundesregierung unterstützt deshalb Projekte, in denen Eltern lernen, ihre Kinder ohne Gewalt zu erziehen. Auch Antigewaltprogramme in Kindergärten und Schulen sollen helfen, Kinder zu schützen. Im Schulunterricht sollen Kinder erfahren, welche Rechte sie eigentlich haben, denn nur dann können sie sich gegen Unrecht zur Wehr setzen.
Zum entsprechenden Abschnitt aus dem „Nationalen Aktionsplan (NAP) für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010”.
