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Hintergrundinfo: Kinderrechte - Was ist das?

Hintergrundinfo: Kinderrechte - Was ist das?
 
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Alle Kinder und Jugendliche sollen vor HIV/AIDS beschützt werden.

Die Immunschwächekrankheit AIDS gibt es überall auf der Welt, aber besonders betroffen sind weite Teile Afrikas und Asiens. Viele Kinder haben dort schon ihre Eltern verloren und sind zum Teil selbst angesteckt. Diese Kinder finden bisher wenig Unterstützung, dabei brauchen sie nicht nur Geld, sondern auch Trost, weil sie ihre Eltern verloren haben.

Was wollen die Länder, die den UN-Aktionsplan „Eine Welt - Fit für Kinder” beschlossen haben, nun tun, damit sich in Zukunft niemand mehr mit dem HIV-Virus ansteckt?

  • Kinder und Jugendliche sollen lernen, dass man sich z. B. mit Kondomen vor der Ansteckung mit AIDS schützen kann.
  • Kondome und Medikamente gegen die Krankheit sollen ausreichend vorhanden sein.
  • Alle Menschen, die den HIV-Virus in sich tragen oder die schon an AIDS erkrankt sind, sollen beraten und behandelt werden.
  • Kinder, die selbst infiziert sind oder ihre Eltern durch AIDS verloren haben, sollen alle Unterstützung bekommen, die sie brauchen.
  • Damit die Länder, die am stärksten von der Krankheit betroffen sind, die Hilfsmaßnahmen durchführen können, werden sie von anderen Ländern mit Geld, Medikamenten und Kondomen unterstützt.
  • Auch Menschen, die kein AIDS haben, müssen aufgeklärt werden, damit niemand mehr schlecht über Aidskranke spricht oder den Kontakt zu ihnen vermeidet. Die nicht Erkrankten müssen das eigene Sexualverhalten auf die Verhütung von AIDS ausrichten.

Und in Deutschland?

Auch wenn Aids nicht mehr so sehr in den Schlagzeilen zu finden ist wie Ende der 80er Jahre, so stecken sich doch weltweit täglich Tausende junger Menschen damit an. Mädchen sind besonders gefährdet. Es gibt gerade in Afrika zahllose Kinder, deren Eltern an der Krankheit gestorben sind, und um die sich nun niemand mehr kümmert. Projekte, die diesen Kindern helfen, werden mit viel Geld von der Bundesregierung unterstützt, ebenso wie Maßnahmen zur Aufklärung über Ansteckungsmöglichkeiten. Denn auch hierzulande wissen viele Jugendliche nicht, wie sie sich vor AIDS schützen können.

Zum entsprechenden Abschnitt aus dem „Nationalen Aktionsplan (NAP) für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010”.

 
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